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Andreas Kugler, MdA

31.08.2017 in Berlin

"Wir müssen mal reden!" mit André Schmitz

 
Andreas Kugler mit André Schmitz

 

Am Montag dem 28. August war der ehemalige Kultur-Staatssekretär André Schmitz bei mir zu Gast. Im Rahmen meiner Veranstaltungsreihe "Wir müssen mal reden!" sprachen wir über seine Zeit in der Berliner Politik, zu der er als Quereinsteiger eher zufällig kam. In besonderer Erinnerung aus der Zeit als Kultur-Staatssekretär blieb ihm das Themenjahr "Zerstörte Vielfalt", dass auf die Auswirkungen des Dritten Reiches auf alle Lebensbereiche im damaligen Berlin aufmerksam machen sollte. Dem Thema schlossen sich damals Hunderte Initiativen, Vereine und Bürger an.

 

Die Erinnerungskultur ist und bleibt wichtigstes Anliegen von André Schmitz. Heute setzt er sich als Vorsitzender der Schwarzkopf-Stiftung für ein Junges Europa für den europäischen Zusammenhalt und die europäische Idee ein, auch als Lehre aus den Verbrechen der Nazizeit und um den Anfängen von Rassismus und Menschenfeindlichkeit zu wehren.

 

Natürlich sprachen wir auch über aktuelle kulturpolitische Entwicklungen in der Stadt. Im vergangenen Jahr gab es ja mit der Berufung von Sasha Waltz als Co-Intendantin an das Berliner Staatsballett und Chris Dercons als neuen Intendant der Berliner Volksbühne große Risse quer durch die Szene. Aus Sicht von André Schmitz eine Priorität für die nächsten Jahre: In Berlin Orte für Kunst- und Kulturschaffende sichern, denn auch diese sind stark von der Immobilien-Entwicklung in der Stadt betroffen. 

 

Ich danke André Schmitz für sein Kommen und die interessanten Einblicke.

Als nächstes wird Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH, am 9. Oktober zu Gast sein.

 

Herzliche Grüße,

Ihr Andreas Kugler

 

30.08.2017 in Bezirk

Neue Entwicklung beim Bierpinsel - Turm steht für 3,2 Millionen Euro zum Verkauf

 
Bierpinsel in Steglitz

Jedem Steglitzer ist der Bierpinsel auf der Schloßstraße ein Begriff. Seit seiner Errichtung im Jahr 1976 zählt der 47 Meter hohe Turm zu den gut sichtbaren Wahrzeichen des Bezirks. Hinsichtlich seiner Nutzung kann der Bierpinsel auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken: Turmrestaurant, Bar, Café, Disko und Kunstwerk. Seit dem Jahr 2006 ist Stille in den Turm eingekehrt. Bemühungen seitens des Eigentümers, der Schloßturm GmbH, den Turm wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sind durch einen massiven Wasserschaden zunächst ausgebremst worden. Hinzukommt, dass der Turm seit Anfang diesen Jahres unter Denkmalschutz steht. 

 

All dies erklärt möglicherweise die Tatsache, dass der Turm seit kurzem wieder zum Verkauf steht. Für 3,2 Millionen Euro ist das Gebäude beim englischen Auktionshaus Sothebys’s gelistet.

 

Mich persönlich überrascht der Schritt. Denn bei meinem Besuch im März diesen Jahres berichtete mir der Geschäftsführer der Schloßturm GmbH, Axel Bering, noch enthusiastisch von seinen Plänen für die Wiedereröffnung. Die Rechtsstreitigkeiten mit der Versicherung über die Beseitigung des Wasserschadens stünden kurz vor dem Abschluss. Auch hinsichtlich der Nutzung gab es konkrete Pläne: Auf einer Fläche von 1.2000 qm sollten Büroräume für Start-Ups in den Turm einziehen. Zur Freude der Anwohnenden und Besuchern der Schloßstraße sollte . auch wieder Gastronomie in Form eines kleinen Cafés in den Turm einziehen. 

 

23.08.2017 in Verkehr

Bürgerinformation zur bevorstehenden Sperrung der Moltkebrücke

 

Um die Anwohnenden über die bevorstehende Sperrung der Brücke und ihre Hintergründe zu informieren haben Benedikt Lux, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin für die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, und ich gemeinsam am 21.8.2017 eine Bürgerinformationsveranstaltung durchgeführt. Zahlreiche Menschen waren unserer Einladung gefolgt und ins Restaurant Enzian gekommen.

 

Den meisten Anwohnern ist der schlechte Zustand der Moltkebrücke am S-Bhf. Botanischer Garten bekannt. Ein sichtbares Zeichen ihrer schlechten Statik sind die Poller, die auf den Gehwegen der Brücke seit einigen Jahren aufgestellt sind. Sie verhindern, dass PKW´s zum Parken auf den Gehweg fahren können.

Mittlerweile hat sich der Zustand der Brücke derartig verschlechtert, dass eine Sperrung der Gehwege erforderlich ist. Dies hat eine Überprüfung der Statik ergeben, die in regelmäßigen Abständen durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz durchgeführt wird. Eine daraufhin in Auftrag gegebene Wirtschaftlichskeitsprüfung führt im Ergebnis dazu, dass ein Neubau am kostengünstigsten ist. Bis dahin von einer Instandsetzung ausgegangen worden war.

 

Die Überwachung und Durchführung von Baumaßnahmen an Berliner Brücken fällt in die Zuständigkeit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Lutz Adam, Leiter der Abteilung Tiefbau, und Steffen John, Gruppenleiter in der Abteilung Brückenerhaltung, gaben detaillierte Einblicke in die Gründe für die Sperrung. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Brücke beträgt ca. 100 Jahre. Somit  hat die 1909 errichtete Moltkebrücke ihren Soll mehr als erfüllt. Anhand von Fotos konnten sich die Anwesenden selbst ein Bild von den Mängeln an der Brücke machen.

 

Als erste Maßnahme werden die Gehwege durch Gitter abgesperrt. Hierbei werden auch die lästigen Poller auf den Gehwegen entfernt. Am wichtigsten ist jedoch, dass der Zugang zum S-Bhf. für die gesamte Zeit der Sperrung erhalten bleiben wird. Dies schließt auch den barrierefreien Zugang zum S-Bhf. mit Hilfe des Fahrstuhls ein. Dies ist besonders wichtig, da der ursprüngliche Hauptzugang zum Bahnhof von der Deutschen Bahn vor Jahren verkauft wurde und nicht mehr genutzt werden kann. 

 

06.07.2017 in Berlin

„Wir müssen mal reden!“ - Gespräch mit Steffen Schnoor über aktuelle Entwicklungen auf dem Berliner Immobilienmarkt

 
Andreas Kugler im Gespräch mit Steffen Schnoor

Im Rahmen meiner Veranstaltungsreihe „Wir müssen mal reden!“ lade ich Menschen aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft ein, um wichtige Themen, die unseren Bezirk und unserer Stadt betreffen, zu diskutieren.

 

Am vergangenen Dienstag hatte ich Steffen Schnoor, Inhaber von Schnoor Immobilien, zu Gast. Bereits seit dem Jahr 1900 betreibt seine Familie ein Immobilienunternehmen in Lichterfelde, in unmittelbarer Nähe zum S-Bhf. Lichterfelde West.  Das Unternehmen ist im An- und Verkauf von Wohnungen und Häusern auf dem gesamten Berliner Immobilienmarkt tätig. Im Vordergrund unseres Gesprächs standen daher die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt im Kiez und in unserer Stadt. Daneben ging es aber auch darum den Menschen hinter dem Geschäftsmann näher kennenzulernen. 

 

Dass Steffen Schnoor einmal die Geschicke des Familienbetriebes führen würde, wurde ihm während seines Studiums klar. Seit 2008 führt er nun das Unternehmen. In unserem Gespräch wurde schnell deutlich, dass Steffen Schnoor tief in unserem Bezirk verwurzelt ist - den Hauptteil seiner Arbeit macht immer noch die Beratung und Begleitung von Menschen aus unserer Region aus.

 

27.06.2017 in Ankündigung

Einladung zur Veranstaltung „Wir müssen mal reden!" mit Steffen Schnoor am 3. Juli im Bürgerbüro

 

Im Rahmen meiner Veranstaltungsreihe „Wir müssen mal reden!“ lade ich Vertreter aus unterschiedlichen Teilen der Gesellschaft in mein Bürgerbüro ein, um über aktuelle Themen, die unsere Stadt bewegen, ins Gespräch zu kommen.
 
Am kommenden Montag, dem 3. Juli habe ich Steffen Schnoor, Inhaber von Schnoor-Immobilien in Lichterfelde West, zu Gast und möchte mit ihm über Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt im Kiez und unserer ganzen Stadt sprechen. Steffen Schnoor führt einen traditionsreichen Familienbetrieb im Lichterfelder Kiez. Bereits in 5. Generation ist die Familie Schnoor auf dem Immobilienmarkt tätig. 
 
Ort der Veranstaltung ist mein SPD-Bürgerbüro am S-Bhf. Botanischer Garten in der Moltkestraße 52 in 12203 Berlin. 
 
Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr.
 
Ich würde mich freuen Sie begrüßen zu können.
 
Eine Anmeldung per E-Mail an andreas.kugler@spd.parlament-berlin.de oder unter 030 8441 9442 ist auf Grund der begrenzten Platzanzahl notwendig.
 
 
Herzlichst
 
Ihr Andreas Kugler 
 

30.05.2017 in Bundestag

Sachverständigenanhörung im Bundestag

 
Die Sachverständigen und die Ausschussvorsitzende Kersten Steinke

Am 29. Mai 2017 nahm ich auf Einladung der SPD-Bundestagsfraktion an einer Sachverständigenanhörung des Petitionsausschusses des Bundestages teil. Seit Jahren nimmt hier die Anzahl der Eingaben stark ab. Aus diesem Grund wurden ich und mehrere andere Sachverständige nach unserer Einschätzung zu den Gründen und Handlungsvorschlägen gefragt.

 

Für Berlin kann ich Folgendes sagen: Das Beschwerdemanagement in Berliner Behörden hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. Es gibt Ombudsmänner, Bescheiderklärer und neue Beratungsstellen. Hier werden einige Anliegen der Bürger geklärt. Auch die seit 2014 eingerichteten Bürgerbüros der Abgeordneten werden sehr gut angenommen und helfen den Menschen mit ihren Anliegen weiter. Aus diesen Gründen ist auch die Anzahl der Petitionen im Berliner Abgeordnetenhaus leicht gesunken.

 

24.05.2017 in Sport

Option bei der Suche nach neuer Fußballarena für Hertha BSC - Umbau des Olympiastadions grundsätzlich möglich

 
Berliner Olympiastadium

Seit längerem ist bekannt, dass der Verein Hertha BSC sich eine neue Fußballarena wünscht. Entsprechende Pläne gibt es bereits seit einigen Jahren. Grund ist, dass das Olympiastadion für Hertha zu groß ist. Die Zuschauerzahlen kommen an die Gesamtkapazität von 74.000 nur bei absoluten Topspielen heran. Im Schnitt kamen in der vergangenen Saison ca. 50.000 Zuschauer zu jedem Heimspiel. Deshalb ist das Stadion häufig relativ leer und die Stimmung leidet . Eine mögliche Ursache für die geringe Zuschauerzahl sieht der Verein in der weiten Entfernung der Tribünen vom Spielfeldrand. Daher möchte Hertha BSC eine moderne Fußballarena in der die Zuschauer unmittelbar am Spielfeldrand sitzen. Über derartige Fußballstadien verfügen fast alle Vereine der 1. Bundesliga. 

 

In den letzten Monaten hat die Diskussion immer mehr an Fahrt aufgenommen. Von einem Stadionneubau neben dem Olympiastadion bis hin zu einem Ausweichstandort in Ludwigsfelde werden derzeit mehrere Optionen diskutiert. Jetzt ist eine weitere Möglichkeit dazugekommen. Eine vom Verein in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie durch das Architektenbüro Gerkan, Marg und Partner (gmp) hat ergeben, dass ein Umbau des Olympiastadions grundsätzlich möglich wäre. Bei diesem ersten Entwurf würde das bisherige Spielfeld um einige Meter abgesenkt und die Tribünen bis an das Spielfeld herangezogen. Der Oberrang würde dann mit einer Videoleinwand verdeckt werden, die bei Bedarf abmontiert werden könnte.

 

05.04.2017 in Sport

18 Millionen für die Sanierungen von Sportstätten in diesem Jahr - Steglitz-Zehlendorf bekommt 1,5 Millionen

 

Vom Kindes- bis zum Rentenalter sind viele Menschen in unserer Stadt sportlich aktiv -  das Angebot reicht vom Schwimm- über den Fußball- bis hin zum Handballverein. Sportvereine tragen zu einem gutem gesellschaftlichen Miteinander bei, sie spielen z.B. eine große Rolle bei der Integration. 

 

Damit dies auch zukünftig so bleibt stellt das Land jedes Jahr Gelder für die Sanierung von Sportanlagen im Rahmen des sogenannten Sportstättensanierungsprogramms zur Verfügung. In diesem Jahr beläuft sich der Betrag auf insgesamt 18 Millionen Euro. Nach Steglitz-Zehlendorf fließen hiervon 1,5 Millionen Euro. So viel steht dem Bezirk anteilsmäßig zu.

 

Insgesamt fünf Sportanlagen werden in diesem Jahr mit den Geldern erneuert. Das größte Projekt ist die Sanierung der Sportanlage des Vereins Stern 1900 Berlin e.V. in der Kreuznacherstraße.  Die Kunststoffrasen der Sportplätze sind in die Jahre gekommen und müssen erneuert werden. Der Rasenflor ist abgespielt und die Nähte sind bereits aufgerissen. Auch die Zaunanlage wird modernisiert. Alles in allem belaufen sich die Kosten für diese Maßnahmen auf eine halbe Million Euro. 

 

Auch im Stadion Lichterfelde stehen Baumaßnahmen an. Es sind Arbeiten an Teilen der Konstruktion der Tribüne notwendig, damit die Standsicherheit gewährleistet bleibt. Hierfür werden in diesem Jahr 400.000 Euro ausgegeben. Auch die u.a. intensiv durch den Schulsport genutzte Laufbahn muss ausgebessert werden. 

 

04.04.2017 in Bezirk

Hinter den Kulissen eines Steglitzer Wahrzeichens - Führung durch den Bierpinsel

 

Jeder Steglitzer kennt ihn. Denjenigen, die schon länger im Bezirk wohnen, ist er als beliebter Treffpunkt in guter Erinnerung: Der Bierpinsel in der Schloßstraße. Seit einiger Zeit ist es um das aus den 70er Jahren stammende Bauwerk ruhig geworden. Nach der Schließung im Jahr 2006 ist die Immobilie durch die Schloßturm GmbH übernommen worden. Die Planungen für eine schnelle Sanierung und Wiedereröffnung wurden jedoch durch einen Wasserschaden jäh beendet. Mittlerweile kommt wieder Bewegung in die Sache. Bei einer Führung durch den Turm konnte ich mich gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern des Bezirks über die Pläne der Eigentümer informieren. 

 

Der Geschäftsführer der Schlossturm GmbH, Herr Axel Bering, hatte sich bereit erklärt uns durch das Gebäude zu führen. Er erläuterte kurz die Geschichte des Turms und gab uns dann einen Überblick über die anstehenden Herausforderungen:

 

Neben dem Wasserschaden steht der Turm seit Ende letzten Jahres unter Denkmalschutz. Was dies konkret für die Sanierung bedeutet steht noch nicht fest. Ob beispielsweise die aktuelle, auf einen Künstlerwettbewerb zurückgehende, Bemalung erhalten bleiben muss oder das alte rot wieder erstrahlt ist noch unklar. Sicher ist jedoch, dass der Turm nicht mehr wie in der Vergangenheit ausschließlich für Gastronomie genutzt werden wird. Dies ist den neuen Brandschutzbestimmungen geschuldet. Zukünftig dürfen sich dort deutlich weniger Menschen aufhalten als früher.

 

Statt dessen soll der Turm mit Büroräumen für Start-Up-Unternehmen genutzt werden. Die Gastronomie soll in Form eines kleinen Cafés erhalten bleiben. Neben den früheren zwei Etagen soll dabei auch die dritte Etage genutzt werden. Dort, wo sich früher die Gebäudetechnik befand, sollen dank des gesunkenen Platzanspruchs moderner Technik ebenfalls Arbeitsplätze entstehen. Insgesamt erhöht sich somit die Nutzfläche auf 1.200 qm.

 

Termine

Alle Termine öffnen.

23.10.2017, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr Besichtigung der Baustelle U-Bhf. Rathaus Steglitz und U-Bhf. Schloßstraße
Eine Anmeldung unter 030 8441 9442 oder info@kuglerspd.de ist notwendig. 

19.10.2018, 10:00 Uhr - 19:00 Uhr Plenum

17.10.2020, 10:00 Uhr - 17.10.2017, 12:00 Uhr Petitionsauschuss

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SPD Steglitz-Zehlendorf

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SPD Fraktion Abgeordnetenhaus

 

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